HISTORY


1987 - 1992

Die ersten gemeinsamen musikalischen Gehversuche machten Christian und Peter mit Akustikgitarre und Papp-Schlagzeug unter dem "Bandnamen" "Damned Remorse". Es entstanden erste gemeinsame Songs mit englischen Texten. In den folgenden Jahren lernte Christian Gitarre, komponierte und versuchte sich in diversen Bands wie "Titanic" (1988), "Poseidon" (1989), "Last Caress" (1992) und spielte mit verschiedenen anderen Musikern zusammen (u.a. trat er 1989 als Gastbassist der französischen Band ADN in Frankreich auf), während Peter in einer Musikkapelle trommelte. Anfang der Neunziger coverten sie zusammen Songs von Metallica. Daraus entstand später die gemeinsame Band Scapegoat.

Video: Scapegoat 1985 - 1993


1993

Im März gründeten Chris Schützenhuber (Gitarre, Gesang) und Peter Schützenhuber (Schlagzeug) die Gruppe Scapegoat. Mit einigen Kompositionen von Chris und dem Einstieg von Werner Höfer (Gitarre) ging es richtig los. Den Bass bediente erst Hannes Krauss, dann Frank Konrad. Die Coversongs von Metallica machten mehr und mehr Eigenkompositionen Platz, die Chris aus den vorherigen Jahren einbrachte. Es entstanden in diesem Jahr aber auch viele neue Stücke wie "Search the Scapegoat", "Twisted Truth" oder "Daily Caress", die später auf verschiedenen Alben verewigt wurden. Im Herbst entwarf die Band das Scapegoat - Bandlogo gemeinsam.

Video: Scapegoat 1993


1994

Nach ein paar weiteren Besetzungswechseln und nachdem ein Proberaum in Freilassing bezogen werden konnte, stand mit dem nordirischen Bassisten David Enderby und später Oliver Zimmermann (Gitarre) ab Juli das erste stabile Line-Up. Während die Band einige Songs einstudierte und weitere Songs wie "In Seclusion" oder "Beyond Description" komponierte, wurden ihnen bereits erste Auftrittsangebote gemacht. Nach dem ersten Live-Gig Anfang Oktober in Salzburg nahmen die Vier ihre erste MC Questions of Guilt mit acht Titeln in Eigenregie auf.

Video: Scapegoat 1994


1995

Nach Veröffentlichung des Debut-Albums bereitete sich die Band auf die "Questions of Guilt" - Auftritte vor, die im Sommer stattfanden, bevor David am Bass von Stefan Glück abgelöst wurde. Erstmals trat die Band gemeinsam im Radio zu einem Interview auf. In der zweiten Jahreshälfte arbeitete die Gruppe an den bereits vorhandenen Songs für das zweite Album The Fall of Hopes, das trotz schwieriger Umstände Ende des Jahres fertig aufgenommen war. Nach dem Weggang von Stefan war man jedoch wieder nur zu dritt.

Video: Scapegoat 1995


1996

Nach der Veröffentlichung von ...Hopes kam es im März überraschend auch zum Abschied von Oliver. Nachdem Chris und Peter weitere neue Songs wie "Nostalgia" oder "Stigmatized" komponiert hatten, planten sie anfangs, ein neues Album zu zweit zu produzieren. Doch glücklicherweise gelang es im Mai, die Band neu zu formieren: Nach Burkhard Lehrbach (Gitarre) stieg im Juli Hans Durst (Bass) ein. Die Songs der ersten beiden Alben wurden für die auf Eis gelegte "Fallen Hopes"-Tour eingeübt, so dass die Band von Herbst bis Weihnachten endlich wieder live spielen konnte. Parallel dazu wurden Stücke, u.a. die brandneuen Titel "Rebirthday" und "Close-mouthed", für das nächste Album einstudiert.

Video: Scapegoat 1996


1997

Die erste CD Antagonism wurde im Frühjahr aufgenommen und überregional promotet. Scapegoat war zeitweilig die angesagteste Band im Chiemgau, zumal die Band im Sommer und Herbst dort bei Burkhard in Übersee übergangsweise probte und die Musiker bei verschiedene Festen auf sich aufmerksam machte. Ein gemeinsamer Bandausflug nach Passau und Budweis, wo man nebenbei noch eine Radiostation besuchte, rundete die Feierlichkeiten anlässlich der ersten CD - Veröffentlichung ab. Im September fand in Übersee - erstmals mit Begleitkeyboarder Manfred Schuster - die Live - Präsentation des neuen Albums und damit der Beginn der Antagonism-Tour statt, die im Chiemagau begann und Ende des Jahres nach dem Wiederbezug des Freilassinger Proberaums vorläufig endete. Auch eine weitere  Radiosendung mit Scapegoat fand im November statt. Neben einer wegen Regens auf 1998 verschobenen Teilnahme am Höllthal Open - Air wurde den Vieren angeboten, das Vorprogramm von JBO zu bestreiten. Die Band war mittlerweile eine feste Einheit und kostete die "Rockstar-Romantik" voll aus.

Video: Scapegoat 1997


1998

Einer CD-Bewertung im Metal Hammer und anderen Fanzines folgte ein weltweiter Vertriebsdeal von Maple Leaf Records, der Antagonism bis nach Amerika und Japan verbreitete. Keyboarder Manfred wurde im Februar durch den versierten Keyboarder / Organisten Claus Pasternack abgelöst. Nachdem man bereits an neuen Songs gearbeitet hatte, zog man dann aber doch die geplante Neuaufnahme der besten Stücke der ersten beiden MCs in der aktuellen Besetzung vor. Parallel spielte man noch weitere Antagonism - Konzerte, u.a. im Rockhouse Salzburg und im Sommer beim bekannten Höllthal Open-Air im Chiemgau, bei dem die Scapegoat-Performance fürs Fernsehen gefilmt wurde und später gesendet wurde. Da im Sommer erst Hans und dann Burkhard der Band den Rücken kehrten, beendeten Scapegoat als Trio im Herbst die Produktion des Best of "Questions" & "Hopes" Albums mit dem Titel Soulitude. Im Anschluss arbeitete die Band zu dritt an weiteren neuen Songs wie "Indifferent", "Virtual Illusion" oder "Brainchild", das 1999 aufgenommen werden sollte. Nebenbei suchte man nach einem neuen Bassisten und eventuell zweiten Gitarristen.

Video: Scapegoat 1998


1999

Mit dem Anfang des Jahres eingestiegenen Bassisten Fritz Bittig wurde das Album Beggar 4 Love produziert, das wegen seiner vielen hitverdächtigen Songs, feinen Balladen und atmosphärischen Intros nach wie vor sehr geschätzt wird. Die Weiterentwicklung vom harten zum feineren Rock und das Vorstoßen in neue musikalische Gefilde war deutlich erkennbar. Einige Songs des Albums wurden im April im Rahmen eines "Nostagie"- Rock - Festivals in Freilassing live dargeboten, außerdem gab man im Sommer in Salzburg den bereits vierten Radio-Auftritt. Ein geplanter Open - Air - Auftritt in Berchtesgaden fiel allerdings bandinternen Differenzen zum Opfer, nachdem erst Claus (der jedoch seitdem immer noch inoffiziell der Band musikalisch verbunden ist) und schließlich Fritz den Rückzug antraten. Nachdem vergeblich nach geeigneten Nachfolgern gefahndet und gecastet wurde, beschlossen Chris und Peter Scapegoat nicht mehr als typische Band, sondern als zweiköpfiges kreatives Musik-Projekt weiterzuführen und bastelten Ende des Jahres wieder an neuen Songs.

Video: Scapegoat 1999


2000

Anfang des Jahres begannen die Aufnahmen für das Album More than meets the Eye, für das gleichermaßen gitarrenorientierte Songs wie "Hiob Prophecies", "Pride and Vanity" und keyboardlastige Titel wie "Wolves in Sheepskin" oder "School of Life" komponiert wurden. Nach den Schlagzeugaufnahmen in Freilassing wurden die Aufnahmen in Surheim fortgesetzt, bevor man im Sommer / Herbst im neubezogenen Studio in Bad Reichenhall die Gitarren und Vocals einspielte. Gereift zu Multiinstrumentalisten und -funktionalisten nahmen Chris und Peter erstmals ein Album im Alleingang (einer spielte, der andere nahm auf und umgekehrt) auf. Zum letzten Mal übrigens mit analoger Bandmaschine. Als Duo änderte sich auch die kreative Arbeitsweise, da einige Arrangements erst während der laufenden Produktion "just in time" entwickelt wurden.

Video: Scapegoat 2000


2001

Scapegoat veröffentlichten eine erste Gasthomepage auf der Website der befreundeten Studionachbarn "Grenzlandvibes", zusätzlich gab es einige Songs des aktuellen Albums per Internet zu hören. Musikalisch gönnten sich Scapegoat eine kreative Verschnaufpause, indem sie ein "Cover-Jahr" einschoben. Ganze 18 Songs berühmter Rock- und Popgrößen wie Genesis, Supertramp, Metallica, Queen, U2, u.v.a. wurden Instrument für Instrument einstudiert und aufgenommen. Der Albumtitel: Recovery 1971-1991. Die Produktion diente gleichzeitig als Pilotprojekt für das neue 16-Spur-Digital-Homestudio, mit dem Scapegoat produktionstechnisch einen weiteren großen Schritt nach vorne machen konnten.

Video: Scapegoat 2001


2002

Nach weiteren technischen Erweiterungen ihres eigenen Aufnahmestudios und der Komposition vieler neuer Songs machten sich die nimmermüden Musikschaffenden an die Produktion des nächsten Albums High Ambitions in low Places. Die Aufnahmen wurden je nach Bedarf mobil im Proberaum und fest im Homestudio durchgeführt. Es entstanden 16 Songs wie "Too close to the Sun", "Newphobia"; "The gone Chapters" und das bisherige Scapegoat "Masterpiece" "Sophisticated". Letztlich landeten 15 Titel (inkl. der Klassik-Ouvertüre "Utopian Heights") auf dem bis dato reifsten Album der beiden. Ende des Jahres traf man sich bei Claus Pasternack zu einer gemütlichen Unplugged - Session alter Scapegoat - Klassiker.

Video: Scapegoat 2002


2003

Nach der Fertigstellung (inkl. Coverdesign) von High Ambitions wurden ältere Songs wieder eingeübt und neue Songs kreiert. Das Jahr des zehnjährigen Bandjubiläums sollte jedoch ein etwas ruhigeres werden. Dennoch entstanden im Laufe des Jahres wieder viele neue Stücke wie "Prime Motion", "Sell my Soul" oder "Sonic Playground". Aber erst 2004 sollten wieder neue Recordingsessions auf dem Plan stehen. Vielleicht wird es aber neben neuer Musik irgendwann einmal wieder ein Comeback auf der Bühne geben. Zumindest gab es im November eine "Live" - Session ohne Publikum mit Keyboarder Claus und Saxophonist / Gitarrist Hermann, in der Songs der "Begaar 4 Love"-Ära und Rock-Covers zu hören waren. Die Session wurde auf Video festgehalten. Ende des Jahres kaufte Peter eine Les Paul Copy - Gitarre und mit der Studio - Software von Magix hat auch das Produzieren am Computer - zumindest erstmal theoretisch - Einzug gehalten.

Video: Scapegoat 2003


2004

Die erste Jahreshälfte wurde mit der Entwicklung der wachsenden Anzahl neuer Songideen verbracht. Ab dem Frühjahr wurden die 24 Titel (u.a. "Decisions", "The Strings of my Heart", "Poetry and Truth", "Hanging on by a Thread") des neuen Doppel-Albums aufgenommen. Im Sommer wirkten Chris und Peter zusätzlich als Gastmusiker bei der Produktion von Claus Pasternacks Solo-Album mit. Scapegoat als Webdesigner: Im April ging die offizielle Scapegoat-Homepage "scapegoat-web.de" online, die in den Folgemonaten immer mehr weiterentwickelt bzw. ausgeweitet wurde und beim Publikum sofort gut ankam. Diese neue "Bühne" stellte eine Möglichkeit dar, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und diese gleich über die aktuelle Produktion des Albums auf dem Laufenden zu halten. Parallel zur Arbeit an der Musik dokumentierten die beiden die Produktion mit Foto - und Videoaufnahmen um so die kreative Arbeit einmal exemplarisch festzuhalten.

Video: Scapegoat 2004


2005

Im Januar wurde die Doppel - CD Twist of Fate fertiggestellt und veröffentlicht. Mit diesem Album bewarb man sich bei diversen Labels und Internetforen. Diverse kleinere Kreativprojekte wurden neben der monatlichen Website - Pflege betrieben. Im März erschien die Videodokumentation The Making of 'Twist of Fate' auf DVD. Scapegoat probten viele ältere Stücke wieder ein und bereiteten ein ca. zweistündiges Live - Programm ein, bevor man ca. Mitte des Jahres kreativen Rückenwind bekam und neue Songideen entwickelte, u.a. entstanden auch die Titel "Building of Lies" und "Teenage Warhead", die als Side-Projekt für das Grenzandvibes - Album "Worldbeat" aufgenommen wurden. Dies wurde als Pilotprojekt für die Arbeit mit Studio - Software am PC genutzt. Zur Vorbereitung diverser weiterer Projekte wurde im Laufe des Jahre jede Menge Foto-, Video- und Audiomaterial aus dem umfangreichen Bandarchiv digitalisiert, so dass demnächst mit DVD's sowie Live - bzw. "Work in Progress" - CD's gerechnet werden kann. Ebenso war eine Überarbeitung alter Albumaufnahmen geplant. Vorangig arbeiteten Scapegoat jedoch an Songs für das nächste Album 2006.

Video: Scapegoat 2005


2006

Das Jahr begann mit dem Remastern der ersten beiden MC - Alben "Questions of Guilt" und "The Fall of Hopes" auf CD. Nach der Zusammenarbeit mit Roman Reischl für das Grenzlandvibes - Album entstand die Idee, mit Roman auch bei Scapegoat als dritten Mann für Bass, Keyboards und Samples zu planen. Gemeinsam spielten die drei im Frühjahr bereits vorhandene neue Songs, bis Roman aus beruflichen Gründen die Aktivität bei Scapegoat verschieben musste. Vielleicht klappt es ja zu einem späteren Zeitpunkt. Zu zweit arbeiteten Scapegoat - wie ursprünglich geplant - an den Songs für das nächste Album sowie weiteren kreativen Projekten (z.B. eine DVD) weiter. Es entstanden immer mehr Songs, so dass die Aufnahmen im August endlich beginnen konnten. Bis Ende des Jahres arrangierten und produzierten Chris und Peter der Reihe nach Schlagzeug, Percussion, Bass, Keyboards, Gitarre und Gesang. Das Resultat werden um die 16 Songs, die mit weiteren Tracks wie den bereits für "Worldbeat" produzierten "Building of Lies" und "Teenage Warhead" zusammen zwei aufeinanderfolgende CD's im folgenden Jahr ergeben sollen.

Video: Scapegoat 2006


2007

Die Produktion des neuen Albums zog sich inklusive Mix, Master und Cover noch bis Mitte Mai. Doch dann war es endlich soweit: Die CD Nonconformity konnte veröffentlicht werden. Einmal mehr stellt dieses Album produktionstechnisch eine neue Entwicklungsstufe dar. Das Gros für ein zusätzliches Album ist ebenfalls schon fertig abgemischt und wird um ein paar Titel ergänzt ca. Ende '07 / Anfang '08 fertiggestellt. Im Juli stieg mit R.... S.... (Keyboards, Bass, Gitarre, Gesang) ein neuer, dritter Mann bei Scapegoat ein. Als Trio übte die Band Songs für ein Live-Programm ein. Zur Fertigstellung des geplanten "Bonus" - Albums "Second Nature" entstanden weitere neue Songs. Scapegoat weitete seinen Internetauftritt aus und präsentiert auf YouTube verschiedene Videoclips. Live - Auftritte, die Fertigstellung und Veröffentlichung von "Second Nature", das Komponieren neuer Songs und weitere kreative Projekte (u.a. Video) stehen für 2008 auf dem Programm.

Video: Scapegoat 2007


2008

Das Album Second Nature wurde im März fertiggestellt und veröffentlicht. Scapegoat bereiteten sich für Auftritte 2008 vor. Nebenbei wurde bereits an neuen gemeinsamen Songideen gefeilt. Außerdem entstanden Videopräsentationen, die im Internet zu sehen sind, der erste "richtige" Videoclip zum Song "Starflight to Infinity" wurde darüberhinaus im Fernsehen ausgestrahlt. Im September fand in Golling bei Salzburg ein gelungenes Live-Comeback statt, das auch als Video (siehe Youtube) festgehalten wurde. Weitere geplante Auftritte mussten jedoch auf 2009 verschoben werden. Einige neue Songs für das nächste Album wurden komponiert, die Produktion soll dann voraussichtlich 2009 vollendet werden. Durch die Präsentation der Band mit Musik und Videos auf etlichen Bandportalen im Internet konnte Scapegoat sich und sein Werk weltweit einigen tausend Menschen präsentieren.

Video: Scapegoat 2008


2009

Scapegoat bereiten sich für weitere Auftritte vor. Songideen für das nächste Album werden gesammelt. Scapegoat arbeiten sich in neue Produktionstechnik ein (Apple iMac und Logic Software) und gehen in altbewährter Form an die neue Albumproduktion. Davor geht es noch auf eine kleine Frühjahrstour mit dem Höhepunkt eines Auftritts im Rockhouse Salzburg (26.6.). Weitere Auftritte in Hallein (Freysitz Bar) und Golling (Hogbar). Ab Juli produzieren Chris und Peter - inzwischen wieder zu zweit - 18 Songs für das nächste Scapegoat - Album. Bis Ende des Jahres sind nahezu alle Spuren aufgenommen, so dass die nächste CD "Victims of ourselves" Anfang 2010 fertiggestellt werden kann.

Video: Scapegoat 2009


2010

Das neue Album "Victims of ourselves" wird im März fertiggestellt und veröffentlicht. Im Anschluss proben Scapegoat wieder Songs aus ihrem umfangreichen Repertoire ein. Im Juni wurde mit dem Bassisten Marcelo Bonde musikalische Verstärkung gefunden, so dass von da an gemeinsam an einem neuen Live-Programm gearbeitet werden konnte. Scapegoat gibt es endlich auch mal wieder im Radio zu hören: Zu Gast bei Bayernwelle im September und kurz vorher wurden in Polen zwei Titel im Radio gesendet. Es wurde einiges an Videomaterial gefilmt, so dass alle 17(!) Songs des neuen Albums Videoclips erhielten. Das Resultat ist das DVD-Album "Victims of ourselves", das alle Titel nicht nur in Ton- sondern auch Videoform präsentiert, einschließlich Textuntertitel und Bonus-Foto-Show. Ein solches Multimedia-Album ist regional mit Sicherheit einmalig, international wohl nahezu. Auf jeden Fall einmal mehr ein Zeugnis der kreativen Ideenvielfalt der Scapegoat-Musiker. Im November geht es in St. Johann (Ö) erstmals mit Marcelo wieder auf die Bühne. Das ca. einstündige Programm stellt zugleich das Kernstück des Live-Sets dar, mit dem es 2011 live bei möglichst vielen Auftritten wieder ordentlich krachen soll.

Video: Scapegoat 2010


2011

Die Band probt weiterhin das aktuelle Live-Programm und bemüht sich um interessante Live-Auftritte. Mittlerweile entstehen auch wieder neue Songideen, so dass ab dem Frühjahr das Komponieren von Songs Prioriät hat. Die Arbeit am nächsten Album wird 2012 stattfinden.

Video: Scapegoat 2011


2012

2012 steht im Zeichen der Album-Produktion "Triumph of Willpower". Aufnahmetechnisch sind ein paar Neuerungen zu verzeichnen, die den Sound von "Victims of ourselves" weiterentwickeln und sich davon unterscheiden. Gemeinsam mit Bassist Marce entsteht ein progressives Rockalbum in Teamarbeit. Da sich die Aufnahmen aus privaten Gründen etwas verzögern, wird das Album jedoch erst 2013 fertig werden. Im November treten Chris und Fel erstmals unplugged mit einem speziellen Akustik-Programm im Rahmen einer Lesung mit befreundeten Schriftstellern in Mühldorf auf. Weitere gemeinsame Auftritte sollen in dieser Formation folgen. Natürlich sind für 2013 aber auch wieder Gigs in gewohnter Powertrio-Stärke geplant.

Video: Scapegoat 2012


2013

Das Jahr beginnt mit der Fertigstellung von "Triumph of Willpower". In der Folgezeit wird der Spielbetrieb in Triostärke immer mehr perfektioniert. So kommt nun eine Sample-Maschine zum Einsatz, die es ermöglicht, gezielt Keyboards und sonstige Begleitparts (z.B. während des Solos) einzuspielen. Auch das Schlagzeug wird immer umfangreicher, u.a. durch ein E-Drum-Pad. Im Sommer hat Chris eine sehr kreative Phase, in der er in nur wenigen Monaten die Musik und Texte für 23 neue Stücke komponiert, die er erstmals nicht mit der Band, sondern komplett alleine realisiert. Sein erstes Soloalbum "Parallel Universe" soll Anfang 2014 fertig werden. Im September reisen Marcelo, Fel und Chris zusammen nach Gran Canaria via London, wo sie eine Woche lang als Band zusammen wohnen und Spaß haben.

Video: Scapegoat 2013


2014

Anfang des Jahres stellt Chris unter dem Namen C.M.S. sein erstes Soloalbum "Parallel Universe" fertig, das 23 ausschließlich allein eingespielte Stücke enthält, die thematisch einem Konzept folgen. Nachdem Marcelo aus Zeitgründen nicht mehr mitwirken konnte, fanden Chris und Fel Ende März in Axel Böttcher einen motivierten Nachfolger am Bass. Gemeinsam wurde monatelang ein Live-Programm einstudiert, in dem auch Songs wie "Starflight to Infinity" oder "Survival of the Fittest" Platz finden - dank Sampler. Im September treten die drei erstmalig live auf, unplugged in Salzburg. Im Oktober stellt sich die neue Scapegoat Formation in der Radiofabrik Salzburg vor und spielt im Mark Salzburg am 4. Oktober ihr erstes großes Konzert, und feiern gleichzeitig das 20-jährige Bühnenjubiläum von Scapegoat.

Video: Scapegoat 2014


2015

Das Jahr beginnt mit einer kleinen Winter-Tour, in der Scapegoat in Salzburg (Denkmal), Wien (Escape) und Salzburg (Rockhouse) auftreten. Im Anschluss geht es an die Entwicklung neuer Songideen, zu denen alle Bandmitglieder beitragen. Parallel dazu arbeitet Chris' an weiteren Stücken, die er für sein Soloproject C.M.S. verwendet und im Sommer für sein zweites Soloalbum "Everyday Madness" aufnimmt. Anschließend beginnt die Band mit den Aufnahmen der 15 neuen Titel für das längst fällige 13. Album "Illusion or Reality". Die Produktion wird im Frühling 2016 fertig gestellt.

Video: Scapegoat 2015


2016